Diese Woche war schwierig. Nicht, weil ein riesiges Drama passiert wäre, sondern weil mehrere Dinge zusammengekommen sind und meine Energiereserven ohnehin nicht besonders groß waren. Hinzu kamen etwas Warten, Verantwortung und Dinge, die emotional mehr getroffen haben, als man von außen vielleicht vermuten würde.
Wo bleibt eigentlich meine Kamera?
Am Montag habe ich endlich etwas bestellt, auf das ich schon sehr lange spare: die Nikon Z6III. Vor über einem Jahr habe ich angefangen, Geld für einen neuen Kamerabody zur Seite zu legen, und nun gab es ein Angebot, bei dem ich mich schließlich entschieden habe zuzuschlagen.
Dank Prime sollte die Kamera eigentlich schon am Dienstag geliefert werden. Inzwischen ist Freitag und von der Kamera fehlt weiterhin jede Spur. Wirklich hilfreiche Informationen habe ich bisher auch nicht erhalten, sondern hauptsächlich den Hinweis, dass ich noch bis zum 26. September um 2 Uhr warten soll.

Natürlich kann sich eine Lieferung verzögern. Trotzdem bekomme ich langsam ein ungutes Gefühl, ob die Kamera überhaupt noch bei mir ankommt. Gerade weil es kein spontaner Kleinkauf war, sondern etwas, für das ich über ein Jahr lang Geld beiseitegelegt habe, macht mich die Situation inzwischen ziemlich nervös.
25 Jahre – und plötzlich steht man doch im Mittelpunkt
Am Mittwoch gab es dafür einen wirklich schönen Moment. Zusammen mit einer Kollegin, die damals zeitgleich mit mir in der Firma ihre Ausbildung angefangen hat, haben wir gemeinsam unser 25-jähriges Arbeitsjubiläum mit unseren Kolleg:innen gefeiert.


Die Tische waren wunderschön dekoriert und wir beide haben einen Blumenstrauß bekommen. Das hat mich sehr gefreut und insgesamt war es ein sehr schönes gemeinsames Mittagessen.
Trotzdem bin ich ehrlich gesagt auch froh, dass er jetzt vorbei ist. Die Organisation von Essen und Getränken hat mich im Vorfeld mehr Energie gekostet, als man vermutlich vermuten würde. Ich übernehme nicht besonders gerne die Verantwortung für solche Dinge und noch weniger gerne stehe ich im Mittelpunkt. Es war trotzdem schön, aber auch anstrengend.

Wenn etwas länger hängen bleibt
Auch sonst war diese Woche emotional nicht ganz einfach. Meine psychische Verfassung ist momentan etwas angeknackst und ich merke, dass mich manche Situationen schneller nach unten ziehen als sonst.
Manchmal reicht schon eine eigentlich kleine Bemerkung oder eine Erklärung zu etwas, das ich längst weiß. Rational ist mir völlig klar, dass daraus kein großes Drama entstehen müsste. Emotional passiert bei mir aber schnell etwas anderes: Ich bekomme sofort das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben, suche die Schuld bei mir und frage mich, ob ich wieder irgendwo versagt habe.
Was mich in solchen Situationen nervt, ist nicht die Information selbst, sondern wenn etwas noch einmal ausführlich erklärt wird, obwohl längst klar ist, dass es angekommen ist.
Das ist anstrengend, weil die eigentliche Situation oft längst vorbei ist, während mein Kopf noch munter weiter darüber nachdenkt. Diese Woche war leider genau so eine, in der solche kleinen Dinge deutlich mehr Gewicht bekamen, als sie eigentlich verdient hätten.
Ein bisschen Halloween musste sein
Diese Woche habe ich außerdem noch den dm geplündert. Zumindest ein kleines bisschen 😄. Dort ist inzwischen wieder ordentlich Halloween Stuff eingezogen und natürlich konnte ich nicht einfach daran vorbeigehen.

Also durften ein paar passende Kleinigkeiten mit. Brauche ich davon wirklich alles? Darüber reden wir besser nicht. Wenn aber irgendwo Kürbisse, Geister und anderes Halloween-Zeug herumstehen, setzt meine Vernunft offenbar kurz aus.

Noch ein bisschen Eishockey-Nerdkram 😄
Diese Woche durften außerdem zwei Bauer Mystery Minis Player Sticks bei mir einziehen. Das sind kleine Hockeyschläger in undurchsichtigen Verpackungen, sodass man vorher nicht weiß, welches Design man bekommt.


Ich hatte ziemlich viel Glück und habe genau die beiden Schläger erwischt, die ich haben wollte. Dazu gab es noch einen lila Ball. Mehr Perfektion war an dieser Stelle eigentlich nicht nötig 😄 Manchmal habe ich auch Glück.
Lesenswertes aus anderen Blogs
Ich muss gestehen, ich habe diese Woche nicht so viel auf anderen Blogs gelesen. Mein Kopf war etwas voll… Aber zwei Blogs habe ich trotzdem 😉
★ Heldenhaushalt: Irgendwo zwischen Cozy und Spooky
★ Anjaliebt: Makrofotografie im Spätsommer & meine Pläne für den Herbst
Freitagsgedanken zwischen den Welten
Zum Abschluss gibt es diesmal noch den Freitagsfüller von Barbara vom Blog Scrapimpulse. Auf die Idee, ihn in meinen Wochenrückblick einzubauen, bin ich durch Saris Wochenrückblicke gekommen. Dort habe ich diesen kleinen Wochenabschluss schon öfter gesehen. Ich fand das so nett, dass ich es jetzt einfach auch mal mitnehme.
Die aktuellen Satzanfänge findet ihr wie immer bei Barbara. Hier kommen meine Antworten:
1. Mir ist aufgefallen, dass immer häufiger versucht wird, anderen die eigene Meinung aufzudrücken und keine andere Meinung zu akzeptieren.
2. Micha meinte neulich, dass sie im Herbst gerne wieder nach Schweden fliegen würde. Das muss sie mir nicht zweimal sagen. 😁
3. Das nächste Mal werde ich besser darauf achten, was ich jemandem über den Messenger schreibe und meine Worte weise wählen….
4. Dass wir Tiere ausbeuten und Tierleid verursachen, habe ich schon verstanden.
5. Danke an die so lieben Worte von meiner besten Freundin Micha heute Mittag.
💜🩷
6. Noch eine Woche arbeiten und dann endlich Urlaub, soviel dazu.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Stream von Gronkh, morgen habe ich geplant, erstmal auszuschlafen, noch etwas auszumisten und Sonntag möchte ich nicht viel machen, da abends wieder ein Heimspiel vom ERCI ansteht!

Eine Woche, die einfach viel war
Woche 39 war somit keine besonders ereignisreiche Woche, aber trotzdem eine, die ziemlich viel Kraft gekostet hat. Das Arbeitsjubiläum war schön, die verschwundene Kamera macht mich jedoch zunehmend nervös. Emotional hätte ich auf einige Dinge gut verzichten können.
Manche Wochen müssen eben nicht mit einem großen Knall enden, um anstrengend zu sein. Es reicht, wenn viele kleine Dinge gleichzeitig auf derselben Energiereserve herumtrampeln.
Für nächste Woche wünsche ich mir deshalb vor allem eines: etwas weniger Drama. Und vielleicht endlich eine Nikon vor meiner Haustür 😅



Hier ist noch Platz für deine Gedanken.
Ich freue mich über deinen Kommentar und die kleinen Hexenschafe lauschen natürlich neugierig mit ✨