Als ich gesehen habe, dass Witchspire am 10. Juni 2026 im Early Access auf Steam erschienen ist, war für mich eigentlich sofort klar: Das muss ich spielen. Ein Survival-Spiel rund um Hexen? Das klingt schließlich fast so, als wäre es direkt für mich gemacht worden.
Aktuell erkunde ich die magische Welt gemeinsam mit Judibjubi im Koop und wir verbringen mittlerweile erstaunlich viel Zeit damit, Ressourcen zu sammeln, neue Gebäude zu errichten und unsere kleine Hexenzuflucht Stück für Stück auszubauen.
Schon nach den ersten Spielstunden hat mich Witchspire positiv überrascht.
Survival trifft Hexenwelt
Witchspire verbindet klassisches Survival-Gameplay mit einer liebevoll gestalteten Fantasywelt. Wie in vielen anderen Survival-Spielen beginnt alles recht bescheiden: Holz sammeln, Steine abbauen, erste Werkzeuge herstellen und sich langsam eine funktionierende Basis aufbauen.
Nach und nach werden immer neue Rezepte freigeschaltet, wodurch sich ständig weitere Möglichkeiten eröffnen. Neue Werkbänke, bessere Ausrüstung oder größere Gebäude. Es gibt eigentlich immer das nächste Ziel, auf das man hinarbeitet.
Gerade dieser stetige Fortschritt sorgt dafür, dass aus einer kurzen Spielrunde plötzlich mehrere Stunden werden.
Eine Hexenzuflucht entsteht

Besonders viel Spaß macht uns der Aufbau unserer Base. Aus einem kleinen Lager entwickelt sich langsam eine richtige Zuflucht für Hexen.
Natürlich braucht das jede Menge Materialien. Also ziehen wir regelmäßig los, um Holz, Stein, Pflanzen und andere Rohstoffe zu sammeln. Während eine Person Ressourcen besorgt, kümmert sich die andere um neue Gebäude oder stellt Ausrüstung her. Gerade im Koop funktioniert diese Aufgabenverteilung richtig gut und sorgt dafür, dass man deutlich schneller vorankommt.
Und seien wir ehrlich: Gemeinsam macht das Chaos einfach mehr Spaß.
Ein überraschend großer Talentbaum
Was mich ebenfalls positiv überrascht hat, ist der Talentbaum.
Dieser fällt deutlich umfangreicher aus, als ich zunächst erwartet hatte. Mit jedem Level schaltet man neue Fähigkeiten frei und entwickelt den eigenen Charakter immer weiter. Dadurch fühlt sich jeder Fortschritt sinnvoll an und man hat ständig das Gefühl, auf etwas hinzuarbeiten.
Ich mag solche Systeme sehr, weil sie langfristig motivieren und dem Spiel zusätzliche Tiefe verleihen.
Aus Gegnern werden Begleiter
Eine meiner Lieblingsmechaniken ist das Begleitersystem.
Viele Kreaturen, die einem anfangs noch feindlich gegenüberstehen, können später zu treuen Begleitern werden. Dafür wird ihre Seele eingefangen und anschließend beschworen.
Das Besondere: Diese Begleiter kämpfen nicht nur an eurer Seite, sondern können ebenfalls gelevelt werden und besitzen sogar einen eigenen Talentbaum. Dadurch lassen sie sich individuell weiterentwickeln und werden mit der Zeit immer stärker.
Und ja… eventuell begleitet mich inzwischen ein ziemlich großes Schaf. Was ursprünglich nach einem niedlichen Begleiter aussah, wirkt mittlerweile eher wie mein persönlicher Bodyguard auf vier Beinen. Ich habe definitiv nichts dagegen 🐑
Endlich auf dem Hexenbesen
Ein ganz persönliches Highlight war für mich der Moment, als ich endlich den Hexenbesen freischalten konnte.
Die Welt lässt sich zwar auch zu Fuß erkunden, aber auf dem Besen macht das Ganze einfach deutlich mehr Spaß. Außerdem kommt man wesentlich schneller von A nach B und kann neue Gebiete viel entspannter entdecken.
Als kleine Blogger-Hexe war das natürlich eines meiner ersten Ziele. Sobald der Besen freigeschaltet war, musste selbstverständlich erst einmal eine kleine Ehrenrunde über unsere Base gedreht werden. Schließlich gehört sich das so.
Kreatives Bauen mit einer besonderen Idee
Wer gerne Basen baut und dekoriert, dürfte in Witchspire ebenfalls auf seine Kosten kommen.
Über den Talentbaum werden nach und nach neue Bausets freigeschaltet. Am Anfang stehen einfache Holzbauten zur Verfügung, später kommen unter anderem Stein-, Lehm- und weitere Baumaterialien hinzu. Zusätzlich lassen sich immer mehr Dekorationen freischalten, wodurch die eigene Hexenzuflucht nach und nach immer individueller wird.
Besonders originell finde ich jedoch, wie gebaut wird. Statt den eigenen Charakter ständig hin und her bewegen zu müssen, begibt sich die Hexe in eine Art Meditation. Währenddessen verlässt ihr Geist den Körper und kann sich frei – allerdings nur innerhalb eines bestimmten Radius – durch die Umgebung bewegen.
Aus dieser Geisterperspektive lassen sich Wände, Dächer, Möbel und andere Bauteile deutlich entspannter platzieren. Gerade bei größeren Bauprojekten empfand ich dieses System als überraschend angenehm und wesentlich komfortabler als in vielen anderen Survival-Spielen.
Ich hoffe sogar, dass sich andere Entwickler von dieser Idee inspirieren lassen. Sie wirkt nicht nur thematisch passend, sondern macht das Bauen tatsächlich komfortabler.
Mein erster Eindruck
Natürlich merkt man Witchspire an einigen Stellen noch an, dass es sich um einen Early-Access-Titel handelt. Das ist aber völlig normal und ich bin gespannt, wie sich das Spiel in den kommenden Monaten weiterentwickeln wird.
Schon jetzt bietet Witchspire eine große Spielwelt, ein motivierendes Crafting-System, umfangreiche Talentbäume und viele Möglichkeiten, die eigene Hexenzuflucht auszubauen. Besonders das Begleitersystem und die Möglichkeit, später auf dem Hexenbesen durch die Welt zu fliegen, sorgen für schöne Abwechslung.
Vor allem im Koop macht das Spiel aktuell richtig viel Spaß. Gemeinsam Materialien sammeln, neue Gebäude errichten, stärkere Ausrüstung herstellen und zwischendurch gegen allerlei Kreaturen kämpfen – genau diese Mischung sorgt dafür, dass wir immer wieder sagen: „Ach komm, nur noch eine Kleinigkeit…“ Und plötzlich sind wieder zwei Stunden vergangen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, welche Inhalte bis zum vollständigen Release noch dazukommen. Das Fundament stimmt jedenfalls schon jetzt und Witchspire hat für mich das Potenzial, eines der gemütlicheren Survival-Spiele mit einer ordentlichen Portion Hexenzauber zu werden.
Habt ihr Witchspire bereits ausprobiert oder steht das Spiel noch auf eurer Wunschliste? Und falls ihr schon spielt: Welcher Begleiter begleitet euch aktuell durch die Welt?
Youtube
Videos von unseren Abenteuern wird es dann auf Judi’s Youtube Kanal geben! Unbedingt vorbeischauen 💜







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