Ich bin und bleibe eine ruhelose Hexe, wenn es um das Design vom Weltenwanderer Blog geht. Ich kann es einfach nicht lassen 😅. Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, erstmal nichts mehr zu verändern. Aber Pläne und Realität gehen bei mir selten Hand in Hand.

Warum überhaupt ein neues Theme?

Mitte Januar musste ich meinen Blog umziehen. In dem Zuge habe ich mich auch mit Arni über ein paar Probleme rund um mein damaliges Theme unterhalten. Sein ehrlicher Rat war, mich bei Themeforest oder Templatemonster nach einem sauber programmierten Theme umzusehen. Das bisherige sei technisch eher mäßig geeignet bzw. zeitgemäß.

Ganz unabhängig davon hatte mich schon länger dieses dominante Titelbild gestört. Es war zu präsent, zu wenig flexibel und ließ sich nicht sinnvoll anpassen. Irgendwann nervt so etwas einfach.

Also habe ich mich durch Themeforest geklickt. Und ehrlich gesagt war ich erstmal komplett erschlagen von der Auswahl. Je länger ich scrollte, desto überforderter wurde ich. Bis plötzlich dieses eine Theme auftauchte. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Natürlich musste ich meine Entdeckung sofort teilen. Und da musste Arctic dafür herhalten. Sorry 😁

Erste Schritte mit dem neuen Design

Nach der Installation war ich positiv überrascht, wie viele Einstellungsmöglichkeiten es gibt. Wirklich durchdacht, technisch sauber und flexibel. Das einzige kleine Hindernis: alles war auf Englisch. Aber das war mir in dem Moment egal. Hauptsache, die Probleme des alten Themes waren Geschichte.

Technischer Frühjahrsputz

In den letzten Wochen habe ich mich intensiver mit Dingen beschäftigt, die ich jahrelang eher verdrängt habe. Cache-Einstellungen, unnötige Plugins, Funktionen, die im Hintergrund Ressourcen gefressen haben. Ich habe aufgeräumt, reduziert und optimiert.

Der Blog ist jetzt schlanker. Und das fühlt sich gut an.

Kategorien, Schlagwörter und Struktur

Die Kategorien habe ich ebenfalls überarbeitet. Optisch sieht man davon nicht viel, strukturell allerdings schon. Vor allem bei den Schlagwörtern war radikales Handeln nötig. Es waren schlichtweg zu viele. Also habe ich sie gelöscht. Alle. Jetzt baue ich sie neu auf. Mit mehr Sinn, weniger Chaos und klarer Struktur. Außerdem habe ich die Kategorien endlich mit Beschreibungen versehen. Das macht tatsächlich mehr aus, als man denkt.

Übersetzungen und Feinschliff

Mit dem Plugin Loco Translate habe ich sämtliche englischen Begriffe übersetzt, die mir untergekommen sind. Ich hoffe, ich habe nichts übersehen und alles halbwegs sinnvoll übertragen. Falls euch irgendwo noch ein englischer Ausreißer begegnet, sagt gern Bescheid.

Der Footer ist noch so eine Baustelle. Ganz glücklich bin ich damit noch nicht. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich ihn optimal nutze. Andererseits scrollt erfahrungsgemäß kaum jemand bis ganz nach unten 😝. Also vielleicht ist es halb so dramatisch.

Bei den Seiten stört mich aktuell noch das viel zu große Beitragsbild. Das ist mir zu dominant. Aber ich kenne mich. Ich werde auch dafür eine Lösung finden.

Die kleinen Details

Was ich sehr mag, ist die Seitenleiste. Die Überschriften stehen seitlich und haben dieses kleine Sternchen. Ein bisschen verspielt, aber nicht überladen. Genau diese Mischung gefällt mir. Allerdings musste ich erst einmal herausfinden, welches Widget dafür zuständig ist. Man lernt nie aus.

Hintergrund, Logo und Claim

Zum Schluss habe ich mich um das Hintergrundbild und das Logo gekümmert. Die pastelligen Polarlichter gefallen mir richtig gut. Sie wirken ruhig, leicht und passen zu meiner Welt zwischen Fernweh und Nordlichtern.

Den Claim habe ich ebenfalls geändert. Statt „Der chaotische Lifestyle Blog“ steht dort nun „Geschichten zwischen Fernweh, Büchern und Nordlichtern“. Für mich klingt das stimmiger und runder. Auch wenn ich keine Geschichten erfinde, erzähle ich doch Erlebtes, Gedachtes und Gefühltes. Und genau das sind für mich eben Geschichten.

Am Logo selbst werde ich noch ein wenig experimentieren. Ein paar Ideen schwirren mir schon im Kopf herum 😁.

Mehr als nur ein neues Layout

Beim Umbau habe ich gemerkt, dass es eigentlich nie nur um Design geht. Ein neues Theme zwingt einen dazu, genauer hinzuschauen. Was passt noch zu mir und was ist einfach über die Jahre so mitgelaufen?

Die Fotogalerie ist in diesem Zuge neu entstanden. Ich habe sie über Kategorien aufgebaut und meiner Fotografie damit einen eigenen, klareren Bereich gegeben. Ein kleiner Impuls kam dabei von Herr Tommis Blog Jansens Pott. Manchmal sieht man bei anderen eine Lösung und merkt plötzlich, dass man selbst etwas ähnliches schon lange wollte.

Auch mein Reisetagebuch habe ich neu sortiert. Gerade bei mehreren Reisen und Serien wird es schnell unübersichtlich. Ich möchte, dass man besser erkennt, was zusammengehört und wo man einsteigen kann.

Das Media Kit habe ich aktualisiert und strukturiert. Zahlen, Darstellung und Fokus durften einmal sauber durchdacht werden. Und meine Linkliebe habe ich ebenfalls überarbeitet, damit Empfehlungen nicht irgendwo versteckt stehen.

Ein bisschen Klarheit schadet nicht

Je länger ich blogge, desto mehr merke ich, dass Struktur nichts mit Perfektion zu tun hat. Sie sorgt einfach für Ruhe. Für die Leser und auch für mich. Vielleicht war das neue Design deshalb weniger eine spontane Spielerei und mehr ein bewusster Schritt. Ein Aufräumen. Ein Sortieren. Ein Neujustieren.

Perfekt ist es noch nicht. Aber es fühlt sich stimmig an.

Und jetzt?

Jetzt ist erstmal genug gebastelt. Ich verabschiede mich in den Urlaub 😁. Den habe ich mir nach all dem Gefrickel definitiv verdient.

Relaunch abgeschlossen.
Hexe müde.
Urlaub.

PS: Falls ich das Fediverse gelegentlich zuspamme, tut mir das leid. Ich habe keine Ahnung, warum manche Änderungen automatisch geteilt werden und andere nicht. Und ich vergesse zuverlässig jedes Mal, das entsprechende Plugin rechtzeitig zu deaktivieren. Technik und ich. Eine sehr wechselhafte Beziehung.

Kategorisiert in:

Blog,

Schlagwörter / Tags:

, ,