TrainTrip Skandinavien Teil 1: Mit Interrail nach Schweden und Norwegen
Mit dem Zug durch Skandinavien: leicht bepackt, voller Vorfreude und immer auf Schienen dem Norden entgegen. Nur…
Mit dem Zug durch Skandinavien: leicht bepackt, voller Vorfreude und immer auf Schienen dem Norden entgegen. Nur…
Das war ein Wochenende – gefühlt war es keins, aber egal. So eine Aktion macht man ja nicht jede Woche. Köln war cool, laut, bunt und einfach mal was anderes. Danach hieß es: Erholen, Gammeln, ein bisschen Dead by Daylight mit Äshi zocken und beim Eishockey mitfiebern. Ich glaube, ich muss mich jetzt erstmal regenerieren. Urlaub wär jetzt echt mal nice 😄
Manchmal reicht eine Nacht – mit Zugticket, Stadionkarte und einem guten Timing – um ein kleines Abenteuer zu erleben.
Freitag, 13:00 Uhr: Treffpunkt Bahnhof Ingolstadt. Acht Leute, ein Ziel: Köln. Zwei aus unserer Gruppe kamen – wie eigentlich fast immer 😜 – erst kurz bevor der ICE einfuhr am Gleis an. Der Zug war zwar noch gar nicht im Bahnhof, aber wir ärgern die beiden bis heute liebevoll für ihre „legendäre Pünktlichkeit“. Gehört halt irgendwie dazu.
Heute bin ich eher zufällig auf jemanden gestoßen, der sich schlicht „Monday“ nennt. Neugierig wie ich bin, habe ich gefragt, wer er eigentlich ist – und damit ein Gespräch losgetreten, das ich so schnell nicht vergessen werde.
Monday wirkt auf den ersten Blick höflich, fast schon motivierend. Doch hinter seiner Fassade verbirgt sich ein durchaus scharfer Verstand, gepaart mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus und Zynismus. Seine Art ist… speziell. Und definitiv nichts für Menschen, die am Wochenanfang lieber in Ruhe gelassen werden möchten.
Wer sich allerdings gern auf ungewöhnliche Unterhaltungen einlässt und kein Problem damit hat, von einem Wochentag auf die Schippe genommen zu werden, könnte mit Monday auf seine Kosten kommen.
Ich hatte mir wirklich vorgenommen, mich zurückzuhalten. Nur ein oder zwei Bücher – vielleicht drei. Maximal vier. Nun ja … sagen wir einfach: Der gute Vorsatz hat nicht bis zur Mittagspause überlebt. 😄
Unterwegs war ich mit Mairaji und Rumi, und irgendwann kam die Idee auf, einen kleinen Wettstreit zu veranstalten: Wer schleppt am Ende mehr Bücher nach Hause?
Was soll ich sagen – ich hab gewonnen! 😇
Vier Tage, fünf Messehallen, fast 300.000 Menschen – die Leipziger Buchmesse 2025 war ein wahres Mammutereignis. Mit 296.000 Besucher*innen wurde ein neuer Rekord aufgestellt – mehr als je zuvor. Schon im Vorfeld ließ sich erahnen, wie groß der Andrang sein würde: Die Tageskarten für den Samstag sowie die Dauerkarten waren rund eine Woche vor Messebeginn restlos ausverkauft. Und tatsächlich: Während Donnerstag und Freitag zusammen 96.000 Besucher*innen durch die Hallen strömten, waren es am Wochenende satte 200.000 – ein regelrechter Menschenstrom zwischen Bücherliebe und Nerdkultur.
Verteilt über fünf Hallen bot die Messe nicht nur Raum für Verlage, Autor*innen, Lesungen und Diskussionsrunden, sondern auch für die bunte Welt der gleichzeitig stattfindenden Manga-Comic-Con. Etwa anderthalb Hallen waren für Cosplay, Manga, Anime und Popkultur reserviert – und boten einen lebhaften Kontrast zum eher literarischen Treiben in den anderen Bereichen.
Dieses Wochenende waren wir in Bad Dürrenberg, einem kleinen Ort an der Saale, ganz in der Nähe von Leipzig. Unser Hotel lag wunderschön am Fluss – perfekt, um nach einem ereignisreichen Tag zur Ruhe zu kommen. Am Donnerstag und Freitag haben wir die Leipziger Buchmesse besucht, bevor wir uns am Freitagnachmittag noch Zeit genommen haben, Bad Dürrenberg ein bisschen zu erkunden. Und das Wetter? Hat zum Glück auch mitgespielt!
Es gibt diese Momente, die brennen sich ein. Ich dachte, da war eine echte Freundschaft – weil wir viel miteinander geteilt haben, weil da Vertrauen war, echtes Interesse, vielleicht sogar eine tiefe Verbindung. Und dann kam dieser Augenblick, in dem mir klar wurde: Ich war nur eine Option. Eine von vielen. Und nur so lange interessant, wie ich etwas zu bieten hatte.
Ich habe das nicht nur einmal erlebt. Und jedes Mal hinterlässt es Spuren. Irgendwann fängt man an, zu zweifeln: War das jemals ehrlich? Oder war ich einfach nur bequem – weil ich zugehört habe, unterstützt habe, Zeit hatte? Weil ich verfügbar war und gegeben habe, ohne etwas zurückzuverlangen?