Diese Woche gibt es einen eher kurzen Wochenrückblick. Viel ist nämlich nicht passiert. Was hauptsächlich daran liegt, dass ich die komplette Woche mit einer hartnäckigen Erkältung krankgeschrieben war und das Haus entsprechend nicht verlassen habe.

Eine Woche besteht eben nicht aus großen Erlebnissen, Ausflügen oder irgendwelchen Blogbaustellen, wenn man das Haus nicht verlässt. Manchmal besteht sie hauptsächlich aus Sofa, Husten und Netflix 😅

Husten mit eingebautem Bauchmuskeltraining

Leider hält sich die Erkältung ziemlich hartnäckig. Besonders der Husten ist inzwischen einfach nur noch nervig.

Immerhin habe ich festgestellt, dass ausgiebiges Husten ein hervorragendes Training für die Bauchmuskeln ist. Das ist zwar nicht unbedingt die Trainingsmethode meiner Wahl, aber mein Körper scheint gerade sein eigenes Fitnessprogramm zu entwickeln 😅

Entsprechend habe ich diese Woche auch nicht wirklich viel gemacht. Ich habe das Haus gar nicht verlassen und ansonsten versucht, mich möglichst auszukurieren.

Eigentlich war einiges geplant

Eigentlich wäre die Woche gar nicht so leer gewesen. Aufgrund meiner Erkältung musste ich allerdings mehrere Termine absagen oder verschieben. Geplant waren unter anderem der Reifenwechsel, die Verabschiedung einer Kollegin, ein Termin bei der Führerscheinstelle und ein Frühstück mit meiner Cousine.

Am Ende fiel also deutlich mehr aus, als mir lieb war. Das war natürlich ärgerlich, aber es hätte wenig Sinn ergeben, mich krank durch mehrere Termine zu schleppen. Also hieß es: zu Hause bleiben, auskurieren und hoffen, dass der Husten irgendwann nachlässt. Spoiler: Nein, tut er leider nicht …

Sehr viel True Crime

Wenn man krank auf dem Sofa liegt, braucht man natürlich Beschäftigung. Bei mir bedeutete das diese Woche vor allem: ziemlich viel True Crime auf Netflix.

Damit lässt sich erstaunlich viel Zeit verbringen. Allerdings fragt man sich irgendwann, ob man nicht mal etwas anderes schauen sollte, da ständig jemand verschwindet, ermordet wird oder fragwürdige Entscheidungen trifft.

Abschied von Sir Patrick Stewart

Gestern hat mich eine Nachricht allerdings wirklich traurig gemacht: Sir Patrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

Für mich wird er wahrscheinlich immer vor allem Captain Jean-Luc Picard und Professor X bleiben. Das sind zwei Rollen, die mich über viele Jahre begleitet haben und mit denen ich ihn ganz besonders verbinde. Picard gehört für mich zu den Figuren, die sich fest in meine Medienbiografie eingebrannt haben.

Sir Patrick Stewart
Sir Patrick Stewart, 2012 – Foto: Anders Krusberg / Peabody Awards, bearbeitet (Schwarz-Weiß), CC BY 2.0

Entsprechend haben mich einige der Nachrufe und Erinnerungen berührt, die seitdem überall auftauchen. Viele davon fassen ziemlich gut zusammen, warum sein Tod so viele Menschen bewegt. Ein Zitat von ihm ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: der Gedanke, dass Zeit nicht nur etwas ist, das uns verfolgt, sondern uns auf unserer Reise begleitet und daran erinnert, jeden Moment bewusst zu erleben.

Es ist schwer, dafür die richtigen Worte zu finden. Man kannte ihn natürlich nicht persönlich und trotzdem hat er einen als Schauspieler über so viele Jahrzehnte hinweg begleitet. Seine Rollen waren einfach immer wieder da – in verschiedenen Lebensphasen, über viele Jahre hinweg. Wenn so jemand geht, fühlt es sich plötzlich an, als würde auch ein kleines Stück der eigenen Vergangenheit mit verschwinden.

Gute Reise, Captain. ✨ 🖖 🌠
Ich hoffe, er ist nun irgendwo unterwegs, um neue Welten zu entdecken.

Freitagsgedanken zwischen den Welten

Zum Abschluss gibt es noch den Freitagsfüller von Barbara vom Blog Scrapimpulse.

Die aktuellen Satzanfänge findet ihr wie immer bei Barbara, hier kommen meine Antworten:

  1. Halloween wird mittlerweile eher ruhig verbracht. Aber ein bisschen Deko gibt es wieder und ich werde mir wohl am Abend ganz viele Filme anschauen 🎃
  2. Ich finde Fotografien von oben immer sehr interessant. Ich würde gerne mehr solcher Aufnahmen machen, aber dazu muss man immer irgendwo hoch hinaus. Und meine kleine Drohne darf ich nun mal nicht überall fliegen lassen.
  3. Am 1. November gehen die meisten hier auf den Friedhof wegen dem Feiertag Allerheiligen. Ich vermeide das lieber. Zu viele Menschen.
  4. Ich liebe Kürbissuppe. Und am besten schmeckt sie im Herbst. Also für mich gehört sie einfach in die Herbstzeit.
  5. Ich war gestern den ganzen Tag daheim und habe gezockt. Momentan fesseln mich diese Sortier-/Aufräumspiele.
  6. _________  etwas stabiler.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf gemütliches Couching mit Gronkh-Stream auf Twitch, morgen habe ich geplant, ein bisschen aufzuräumen und Sonntag möchte ich entspannt nichts tun!

Das war Woche 44

Woche 44 war also vor allem eines: ruhig. Sehr ruhig sogar.

Es gab kein großes Herumfahren, keine Veranstaltungen und keine wilden Projekte. Stattdessen: Erkältung, Netflix und der Versuch, den Husten möglichst schnell wieder loszuwerden.

Vielleicht ist nächste Woche dann wieder etwas mehr los. Ich wäre momentan auch mit einer Woche zufrieden, in der mein Körper einfach beschließt, wieder normal zu funktionieren 😅

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