Da könnte ich mich momentan jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit aufregen: Fahrradfahrer ohne Licht, komplett dunkel gekleidet und dann noch auf der falschen Straßenseite unterwegs. Heute waren es auf meinen 9 km Arbeitsweg vier Stück. Und später heißt es dann wieder in der Zeitung: „Unfall mit Fahrradfahrer“ – natürlich sind dann immer die bösen Autofahrer schuld. Nein. Wenn jemand im Dunkeln unsichtbar ist, hat man realistisch kaum eine Chance, rechtzeitig zu reagieren.

Letzte Woche musste ich beim Abbiegen sogar eine Vollbremsung hinlegen, weil so ein unbeleuchteter Zweirad-Ninja einfach die Straße überquerte, in die ich einbiegen wollte. Ich hab ihn erst im allerletzten Moment gesehen. Ganz ehrlich: Ich möchte keinen Fahrradfahrer auf dem Gewissen haben – und niemand sollte so ein Risiko provozieren.

Das ist kein „Autofahrer gegen Fahrradfahrer“-Thema. Es geht schlicht um gegenseitige Rücksicht und darum, dass man sich selbst nicht zur leichten Beute für den nächsten Unfall macht.

Ehrlich: Wie schwer kann es sein, vorne und hinten ein funktionierendes Licht am Rad zu haben – und zumindest in den dunklen Morgen- und Abendstunden die richtige Straßenseite zu benutzen?

Das musste ich jetzt einfach mal loswerden! In diesem Sinne noch einen schönen Tag!

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