Within Temptation Konzert in München
Meine Beine … wow. Mein Nacken … 🙂
Allgemeiner Zustand: Mehr tot als lebendig, aber glücklich. 🙂
Aber erst einmal von Anfang an. g
Ich habe zuerst ganz gemütlich Michi in der Stadt abgeholt. Dafür musste ich vor so einem komischen Schweizer Laden parken. Danach ging es weiter zu Verena und Xaver, wo ich erst einmal eine komplette Ein- und Ausfahrt blockiert habe. g
Dann fing auch noch das Navi an herumzuzicken.
Nach einer ziemlich flotten Fahrt kamen wir schließlich in München an. Für die letzten vier Kilometer innerhalb Münchens haben wir allerdings fast genauso lange gebraucht wie für die gesamte Strecke von Ingolstadt nach München. Schon irgendwie krank. Da bin ich dann doch ganz froh, in Ingolstadt zu wohnen.
Irgendwie haben mich die Leute unterwegs sowieso etwas komisch angeschaut. Ich hatte mir den Audi A4 von meinem Dad ausgeliehen und offenbar fanden es einige ziemlich ungewöhnlich, dass da ein junges Mädel im Goth/Punk-Look am Steuer sitzt und mit dem Gefährt davonbraust. lach
Wir haben in der Kultfabrik direkt vor der TonHalle sogar einen Parkplatz bekommen. Darüber war ich wirklich überrascht, denn das ist dort eher selten. Dafür hätte ich beinahe das Parkhäuschen überfahren, an dem man bezahlen musste …
Da wir bereits um 18:40 Uhr dort waren und das Konzert erst um 20:30 Uhr beginnen sollte, haben wir uns erst einmal ein bisschen umgesehen. Viel war allerdings noch nicht los. Irgendwie sah es dort aus wie eine versteckte Hintergasse in Disneyland.
Schließlich sind wir in der „Nachtkantine“ gelandet. Die hatte geöffnet, außerdem gab es dort ein WC. Nach einem leckeren Essen und einem Latte Macchiato ging es gegen 20:15 Uhr zum Einlass.
Dort mussten wir feststellen, dass Michi und ich Karten für die Galerie hatten, während Verena und Xaver unten hinein durften. Zuerst haben wir uns sogar darüber gefreut, denn von der Galerie sieht man schließlich besser.
Von wegen.
Dort oben war es so voll, dass wir fast überhaupt nichts sehen konnten. Schließlich stellten wir uns ganz rechts an den Rand bei der Treppe. Von dort konnten wir zumindest einen Teil der Bühne sehen. g Immerhin etwas.
Die erste Vorgruppe war richtig gut. Michi hatte vorher noch im Scherz gesagt, dass wir vielleicht Nightwish als Vorgruppe bekommen.
Tja … zum Teil sogar. g
Der ehemalige Nightwish-Bassist Marko Hietala war mit dabei. Die Band hieß Delain und war definitiv hörenswert. 🙂
Die zweite Gruppe hätten wir uns dagegen sparen können. Keine Ahnung, was das genau war. Die Typen sahen ziemlich grauenvoll aus und die Musik war meiner Meinung nach auch nicht wirklich besser. Zum Glück war nach ungefähr 30 Minuten, gegen 22 Uhr, Schluss.
Dann begann das ungeduldige Warten.
Die komplette Bühne wurde noch einmal umgebaut und gegen 22:30 Uhr war es endlich so weit:
Within Temptation betraten die Bühne.
Am Anfang klang es allerdings erst einmal grauenvoll.
Sie eröffneten die Show mit „Our Solemn Hour“ und gerade zu Beginn klang alles ziemlich schräg und dumpf. Das war allerdings ein Toneffekt und im Laufe des Liedes wurde der Sound deutlich besser.
Zwischendurch gab es einige Probleme mit den Playback-Teilen und sogar ein paar Totalausfälle. Die Band nahm das aber mit Humor und machte daraus ein paar kleine Gags.
Spätestens bei „What Have You Done“ gab es für Michi und mich kein Halten mehr. Wir sind herumgehüpft, was das Zeug hielt. 🙂
Wenn wir schon kaum etwas von der Bühne sehen konnten, hatten wir wenigstens richtig viel Platz. Also haben wir einfach das Beste daraus gemacht.
Die Stimmung auf der Galerie selbst war allerdings nicht besonders gut. Man merkte einigen Leuten deutlich an, dass sie lieber unten gestanden hätten.
Gegen Mitternacht war das Konzert schließlich zu Ende.
Irgendwie schade, denn gerade am Ende hatte es uns richtig viel Spaß gemacht.
Am liebsten würde ich Within Temptation direkt noch einmal anschauen, aber man sollte es vielleicht nicht übertreiben. Im Februar wird es schließlich schon mit Nightwish anstrengend genug. Ich habe vor, mir die Konzerte in Frankfurt und Bamberg anzuschauen.
Ein bisschen auch als Ausgleich dafür, dass ich 2004 kurzfristig ein Konzert nicht sehen konnte. Das wäre damals meine letzte Möglichkeit gewesen, Nightwish noch mit Tarja live zu erleben.
Das hole ich jetzt nach. 🙂 Versprochen. 😉
Die Heimfahrt ging dafür richtig flott. Aus München heraus kommt man irgendwie immer schneller als hinein.
Ich habe mich unterwegs noch gefragt, ob das Oktoberfest eigentlich in der Nähe der Kultfabrik liegt, weil an einer Ampel plötzlich ziemlich viele betrunkene Kerle in Lederhosen über die Straße getorkelt sind.
Jetzt gehe ich jedenfalls zufrieden ins Bett und kuschle mich in meine flauschige Wolldecke. 🙂
Juhuuu, ich merke gerade, dass meine Stimme langsam wieder zurückkommt. Ich habe so laut mitgesungen und herumgejault, dass ich am Ende kaum noch sprechen konnte und auf der Heimfahrt eigentlich nur noch herumgepiepst habe.
Ich muss wirklich wieder öfter auf Konzerte gehen. Meine Stimme ist offenbar überhaupt nichts mehr gewöhnt. 🙂
Gute Nacht!
Fazit:
Ich bin zwar tot, kann mich kaum noch bewegen, aber es war genial!!!!
Ich würde es sofort wieder machen!!!!



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