Am 13. November 2014 war es endlich so weit: Linkin Park traten in der Olympiahalle München auf. Die Tickets für die Arena (Stehplätze 😃) hatte ich mir bereits im Juli im Vorverkauf gesichert. Das Konzert wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen, denn ich liebe die Musik von Linkin Park.
Eigentlich sollte mich Carmen begleiten. Leider bekam ich zwei Tage vorher eine Absage und stand plötzlich ohne Begleitung da. Kurz habe ich darüber nachgedacht, aber die Entscheidung war schnell gefallen: Dieses Konzert lasse ich mir nicht entgehen. Notfalls eben allein.

Schon im Vorfeld hatte mir ein Kollege von der spektakulären Bühnenshow vorgeschwärmt. Und was soll ich sagen? Er hatte nicht zu viel versprochen. Die Bühne war einfach bombastisch! Leider kommt das auf meinen Fotos nicht annähernd so gut rüber. Ich habe zwischendurch immer mal wieder schnell ein Bild mit dem Handy gemacht, aber eigentlich war ich viel zu sehr damit beschäftigt, die Show zu genießen.
Oft wusste ich gar nicht, was ich zuerst machen sollte: Mitsingen, mithüpfen oder einfach nur fasziniert auf die Bühne starren. Deshalb habe ich auch kaum Fotos oder Videos aufgenommen. Im Nachhinein stört mich das überhaupt nicht.

Etwas genervt haben mich allerdings die beiden Jungs direkt vor mir. Kaum begann das Intro von Linkin Park, wurden die Smartphones gezückt und das komplette Intro gefilmt. Die Displays hatte ich ständig im Blickfeld. Ich frage mich bis heute, warum man das macht. Die Bildqualität ist meistens mäßig und der Ton ohnehin voller Nebengeräusche, Gespräche und Gesang aus dem Publikum. Da genieße ich lieber den Moment, als mehrere Minuten lang mein Handy in die Luft zu halten. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.
Ganz allein war ich am Ende dann doch nicht. Vel aus Mannheim ließ sich kurzfristig dazu überreden, für das Konzert nach München zu kommen. Sein Plan war durchaus sportlich: Um 14:30 Uhr stieg er in Mannheim in den ICE und kam gegen 17:35 Uhr in München an. Danach hatte er noch etwas Pech mit der U-Bahn und einer Studentengruppe, die nicht wie erwartet zur Olympiahalle unterwegs war.
Zum Glück verpassten wir nichts. Die Vorband Of Mice & Men begann etwa 25 Minuten später als geplant. Nach einer rund halbstündigen Umbaupause war es dann endlich so weit und Linkin Park betraten die Bühne.
Einen ganz besonderen Moment gab es für mich bei „Final Masquerade“. Das ist mein absolutes Lieblingslied von Linkin Park und als die ersten Töne gespielt wurden, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Manchmal gibt es Songs, die einen einfach auf eine ganz besondere Art berühren. Genau so ging es mir an diesem Abend. Zwischen all der Energie, der beeindruckenden Show und den tausenden Menschen in der Olympiahalle war das plötzlich ein sehr persönlicher Moment.
Nach der Zugabe endete das Konzert gegen 22:20 Uhr. Da ich mit dem Auto unterwegs war, brachte ich Vel anschließend noch zum Hauptbahnhof. Sein Zug zurück nach Mannheim fuhr um 23:50 Uhr. Während ich für die Heimfahrt etwa 50 Minuten benötigte, war er fast fünf Stunden mit dem ICE unterwegs. Verrückt, wenn man darüber nachdenkt.
Das Konzert selbst war einfach großartig. Bis heute gehört es zu den besten Konzerten, die ich je besucht habe. Besonders beeindruckt hat mich die Bühnenshow. Die Bühne bestand aus drei riesigen Käfigkonstruktionen, die sich heben, senken und sogar teilen konnten. Auf die Wände wurden zusätzlich Videos projiziert, wodurch ständig neue Effekte entstanden. Das sah einfach fantastisch aus und war live noch beeindruckender als auf Fotos.
Für mich war es definitiv die richtige Entscheidung, trotz der kurzfristigen Planänderung hinzugehen. Ich wäre auch alleine gefahren und hätte es keine Sekunde bereut.
Und falls Linkin Park irgendwann wieder in Deutschland auftreten sollten: Ich bin dabei! 😁







Ich muss sagen von der Heimfahrt hab ich ned viel mitbekommen.
Ich hätte wahrscheinlich gar nicht schlafen können vor Angst, am falschen Bahnhof zu landen ^^
Ich war so müde, ich hab sogar schon vor der Abfahrt im Zug gepennt.
[…] besuchen. Dabei würde ich Linkin Park so gerne wieder live erleben – schließlich hatte ich im November 2014 das Vergnügen, die Band in München zu sehen und es war mega schönes Konzert. Habt ihr Linkin Park schon einmal live gesehen? Wie war […]
[…] einen begleitet mich die Musik von Linkin Park schon seit vielen Jahren, zum anderen konnte ich die Band bereits 2014 mit Chester Bennington live erleben. Entsprechend gespannt war ich natürlich auf die aktuelle Besetzung und vor allem auf […]