Gestern waren Micha und ich nach langer Zeit mal wieder im Kino. Allein das fühlt sich inzwischen schon fast wie ein kleines Ereignis an. Zwischen Alltag, Terminen und Reisen kommt so ein klassischer Kinoabend viel zu selten vor.

Unsere Wahl fiel auf den Animationsfilm „Hoppers“. Ehrlich gesagt hatte ich vorher keine großen Erwartungen, weil ich nur grob wusste, worum es in dem Film geht. Umso schöner war dann die Überraschung.

Worum geht es in „Hoppers“?

Der Pixar-Animationsfilm erzählt die Geschichte der tierliebenden Teenagerin Mabel. Mithilfe einer neuen Technologie wird ihr Bewusstsein in einen lebensechten Roboter-Biber übertragen. Dadurch kann sie mit den Tieren eines Waldes kommunizieren.

Gemeinsam mit ihnen versucht sie, einen Plan des Bürgermeisters zu verhindern. Dieser möchte den Lebensraum der Tiere zerstören. Was zunächst nach einer ziemlich verrückten Idee klingt, entwickelt sich schnell zu einer Geschichte über Verantwortung, Zusammenhalt und den Schutz der Natur.

Trailer

Eine ungewöhnliche Idee mit viel Herz

Die Grundidee des Films ist definitiv ungewöhnlich. Ein Mensch, der als Roboter-Biber durch den Wald läuft und mit Tieren spricht, klingt auf den ersten Blick fast etwas absurd. Doch genau das funktioniert erstaunlich gut.

Der Film schafft es, diese Idee in eine sehr warmherzige Geschichte einzubetten. Dabei gibt es viele humorvolle Momente, aber auch Szenen, die nachdenklich stimmen. Besonders die Interaktionen zwischen Mabel und den Tieren sorgen immer wieder für schöne und teilweise sehr lustige Situationen.

Infobox zum Film

hoppers pixar film 2026

Titel: Hoppers
Genre: Computeranimationsfilm / Familienfilm
Studio: Pixar Animation Studios
Produktion: Walt Disney Pictures
Regie: Daniel Chong
Drehbuch: Jesse Andrews
Originalstimmen: Piper Curda, Bobby Moynihan, Jon Hamm
Premiere: 28. Februar 2026, New York International Children’s Film Festival
Kinostart Deutschland: 5. März 2026
Laufzeit: 1 Std. 45 Min. (= 105 Min.)

Eine Botschaft, die wirklich ankommt

Was mich an „Hoppers“ besonders überrascht hat, ist die emotionale Wirkung des Films.

Ich gebe zu, ich bin ohnehin etwas nah am Wasser gebaut. Trotzdem hat mich der Film an einigen Stellen wirklich berührt. An ein paar Momenten musste ich schlucken und ja, ein paar Tränen sind tatsächlich auch geflossen.

Die Botschaft des Films wird sehr klar transportiert, ohne dass sie sich belehrend anfühlt. Stattdessen erzählt „Hoppers“ auf eine sehr zugängliche Weise, wie wichtig ein respektvoller Umgang mit Natur und Tierwelt ist.

Gerade deshalb empfinde ich den Film als wichtig. Er zeigt auf eine verständliche Weise, dass der Lebensraum von Tieren nicht einfach nur Kulisse für menschliche Projekte ist.

Liebevolle Animation und sympathische Figuren

Auch visuell macht der Film vieles richtig. Die Tierwelt wirkt lebendig und detailreich gestaltet. Man merkt schnell, dass hier viel Liebe in die Animation gesteckt wurde.

Besonders die verschiedenen Tierfiguren sorgen für viele charmante Momente. Einige von ihnen sind herrlich eigenwillig und bringen immer wieder humorvolle Situationen in die Geschichte.

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Fazit: Eine schöne Kinoüberraschung

„Hoppers“ ist für mich einer dieser Filme, die mehr sind als reine Unterhaltung. Hinter der ungewöhnlichen Idee mit dem Roboter-Biber steckt eine Geschichte über Natur, Verantwortung und Zusammenhalt.

Der Film vermittelt seine Botschaft klar, ohne dabei belehrend zu wirken. Stattdessen erzählt er eine warmherzige Geschichte, die sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt.

Für mich war „Hoppers“ jedenfalls eine sehr schöne Kinoüberraschung und ein Film, der noch eine Weile nachwirkt.

Manchmal schafft ein Film genau das, was gutes Kino ausmacht. Er unterhält, berührt und lässt einen mit ein paar Gedanken mehr nach Hause gehen.

Meine Bewertung: 4,2 von 5 Sternen

Und ihr?

Habt ihr „Hoppers“ schon im Kino gesehen?
Wie hat euch der Film gefallen? Ich bin gespannt auf eure Eindrücke.

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