Manchmal kommt alles anders, als man plant. Mein Dezember war voller Vorfreude und Pläne, doch dann hat mich eine richtig heftige Erkältung ausgebremst. Statt Weihnachtsfeiern und Silvesterfreude gab es für mich nur Couch, Tee und Taschentücher. Weihnachten und den Jahreswechsel habe ich allein zu Hause verbracht, während ich versucht habe, diese fiese Erkältung loszuwerden.

Es fing ganz harmlos an – kurz vor meinem Urlaub. Zunächst hatte ich nur eine leicht verstopfte Nase, und ich dachte, das könnte an der extrem niedrigen Luftfeuchtigkeit in unseren Büros liegen. Vorsichtshalber blieb ich zwei Tage im Homeoffice, falls es doch etwas Ansteckendes sein sollte. Tatsächlich wurde es besser, und ich konnte am 20. Dezember 2024 noch ein Eishockeyspiel des ERC Ingolstadt besuchen, gefolgt von einer Weihnachtsfeier.

Doch dann ging es rapide bergab. Meine Hoffnung, es bleibt bei den typischen Erkältungssymptomen wie Abgeschlagenheit und Schnupfen, die nach ein paar Tagen verschwinden, zerschlug sich schnell. Am Morgen des 24. Dezember war mein erster Weg zur Apotheke: plötzlich war ein hartnäckiger Husten da, und meine Stimme war verschwunden.

Die Feiertage wurden zur Qual. Der Husten wurde so schlimm, dass ich mich vor lauter Anstrengung übergeben musste. Am Freitagvormittag landete ich in der Akutsprechstunde meiner Hausarztpraxis. Die Diagnose: starker Reizhusten und dichte Nebenhöhlen, begleitet von fiesen Hals- und Ohrenschmerzen. Verschrieben bekam ich „Paracodin“ gegen den Husten und die üblichen Ratschläge: viel trinken und ausruhen.

Samstagfrüh nach dem Aufwachen bekam ich meine Augen nicht mehr auf… Ernsthaft? Bindehautentzündung. Das ganze Wochenende lag ich flach, aber ohne Fieber. Es war einfach nur überleben. Irgendwie. Ich fragte mich ernsthaft, was ich mir da eingefangen hatte.

Montagvormittag ging es erneut zum Arzt, diesmal in eine andere Praxis, da meine übliche geschlossen hatte. Die dortige Ärztin war unglaublich lieb und verschrieb mir antibiotische Augentropfen sowie weitere Medikamente. Sie erklärte mir auch, dass momentan eine Erkältungswelle umgeht, die viele Menschen 3-4 Wochen flachlegt. Und genau da befinde ich mich: Woche drei, krankgeschrieben und weiterhin am Auskurieren.

Dabei hatte ich für die letzten zwei Dezemberwochen so viel geplant! Treffen mit Freunden, Essen gehen, Kino, Schlittschuhlaufen, Eishockeyspiele und eine Silvesterfeier – alles musste ich absagen.

Seit gestern fühle ich mich endlich besser. Der Schnupfen ist so gut wie weg, die Nebenhöhlen sind frei, und heute sind sogar die Hals- und Ohrenschmerzen verschwunden. Was für eine Erleichterung! Ich hatte wirklich das Gefühl, das wird nie besser. Nur der Reizhusten bleibt hartnäckig und lässt mich keine vier Stunden pro Nacht schlafen.

Ein Appell: Auch wenn ihr euch nach einer Erkältung wieder fit fühlt, aber noch Symptome wie laufende Nase oder Husten habt – bleibt bitte zu Hause und haltet euch von anderen fern. In dieser Phase seid ihr noch immer ansteckend!

Leider fange ich mir Erkältungen recht schnell ein, da mein Immunsystem durch zwei Autoimmunerkrankungen, Stoffwechsel- und Hormonstörungen geschwächt ist. Ich habe gelernt, damit umzugehen und mein Immunsystem so gut es geht zu unterstützen. Aber all das hilft wenig, wenn mir jemand direkt gegenüber sitzt, erzählt, er/sie sei vor Kurzem flachgelegen, und dann ohne Rücksicht in meine Richtung hustet.

Das musste raus. Es tut so gut, endlich wieder vor dem PC zu sitzen und ein bisschen kreativ zu sein. Ich freue mich darauf, die lieben Kommentare hier zu beantworten und auf anderen Blogs zu stöbern. Ein Jahresrückblick steht auch noch auf meiner To-Do-Liste.

Ich hoffe, eure Weihnachten und Silvester waren schöner als meine. Passt gut auf euch auf und bleibt gesund!

Happy New Year! 🌟

Liebe Grüße
Saphirija

PS: Da fällt mir ein, am 31.12.2024 hatte ich einen Wasserrohrbruch im Haus… Ich dachte, das Jahr 2024 kann gar nicht schlimmer enden.

wasser im keller

Der Heizungsraum, sowie der Gang stand unter Wasser. Es ist übrigens die Kaltwasserleitung zu meiner Wohnung… Und an Silvester erreicht man keinen Handwerker mehr. Mein Bruder hat das Rohr mit einem Fahrradschlauch notdürftig dicht bekommen.


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