Im Mai 2016 brachen Aya und ich zu unserem ersten großen Urlaub auf. Unsere Reise fĂŒhrte uns nach Schottland. Fast zwei Wochen waren wir mit dem Auto unterwegs und haben viel entdeckt und einige Erfahrungen gesammelt. Die Landschaft und die Menschen dort haben uns sehr begeistert.

Von MĂŒnchen ging es mit Lufthansa nach Manchester. Leider gab es Anfang Mai noch keine DirektflĂŒge zu den schottischen FlughĂ€fen. Da wir eh per Auto das Land erkunden wollten, starteten wir in Manchester.

Reisezeit: 01. – 14. Mai 2016
Strecke: ca. 2’200 km
Übernachtung: £29 im Durchschnitt pro Nacht und pro Person; ca. 38 €

Hier erstmal eine Übersicht unserer Route:

Da man in 14 Tagen nicht ganz Schottland schafft, haben wir uns fĂŒr eine Route an der westlichen KĂŒste entlang bis zur Isle of Sky entschieden, dann ĂŒber Loch Ness zur OstkĂŒste und ĂŒber Edinburgh und Carlisle zurĂŒck nach Manchester.

Hier eine kurze Übersicht ĂŒber unsere Stationen:

  • Glengoyne Distillery
  • Balmaha am Loch Lomond
  • Wallace Monument
  • Stirling Castle
  • Kilchurn Castle
  • Inveraray Castle
  • Fort William
  • Glenfinnan Viaduct / Monument
  • Glen Coe / Wanderung Glen Lochan
  • Isle of Skye
  • Eilean Donan Castle
  • Urquhart Castle / Loch Ness
  • Chanonry Point (Moray Firth)
  • Elgin Cathedral
  • Peterhead
  • New Slain’s Castle
  • Dunnottar Castle
  • Arbroath Cliffs
  • St. Andrews Cathedral
  • Aberdour Castle & Garden
  • Edinburgh
  • Rosslyn Chapel
  • Hadrian’s Wall
  • Manchester

Schottland 2016 - Dunnottar Castle

Ich werde noch ein paar EintrĂ€ge verfassen, wo ich genauer auf die besuchten Orte eingehe. Es gab einfach viel zu viel Schönes zu sehen. Außerdem hatten wir fĂŒr fast jeden Tag einen alternativen Plan. Wegen dem Wetter musste man das ein oder andere Mal etwas Ă€ndern.

Mit der Zeit sind wir super hingekommen. Wir mussten uns nie beeilen und konnten uns in Ruhe alles anschauen. Das war uns sehr wichtig. Eine Route die gut fĂŒr Einsteiger geeignet ist, da man die meiste Zeit auf Hauptstraßen unterwegs ist.

Am Anfang hatten wir etwas Probleme uns an den Linksverkehr zu gewöhnen, aber nach nicht mal zwei Tagen klappte das Fahren ohne Probleme. Wir hatten nur ein etwas PS-schwaches Auto und das merkten wir in den hĂŒgeligen Gegenden schon. Zum GlĂŒck gibt es an den Straßen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Parkbuchten oder ParkplĂ€tze. Wir sind dann immer rausgefahren und haben die Autos hinter uns vorbeigelassen. Bei manchen Parkbuchten konnte man einige schöne Entdeckungen machen und auf Bild festhalten. Außerdem sollte man auch auf die Höchstgeschwindigkeit achten, es stehen regelmĂ€ĂŸig Blitzer an der Strecke. Wir hatten damit eh kein Problem, da wir eher langsamer gefahren sind, als erlaubt war. Die Straßen in Schottland sind ein Kapitel fĂŒr sich. Schmal, kurvenreich und hĂŒgelig.

Bei den UnterkĂŒnften hatten wir die unterschiedlichsten Kategorien. Wir ĂŒbernachteten in Hotels, Hostels und Bed&Breakfasts (B&B). Wenn man zu zweit (als gute Freunde) unterwegs ist, kein Problem hat sich ein Zimmer und Bett zu teilen, sollte man trotzdem darauf achten, wenn möglich ein Zimmer mit ZWEI Betten zu buchen. Wir haben schnell die Erfahrung gemacht, das Zimmer mit Doppelbetten, die Betten sehr schmal sind (120-140 cm) und meistens nur eine Bettdecke haben.

Das Essen war erstaunlich gut. Eigentlich sehr gut. Wir haben ĂŒberall, wo wir waren gut gegessen, auch beim FrĂŒhstĂŒck gab es fast nichts zu beanstanden. Nur der Kaffee war manchmal etwas gewöhnungsbedĂŒrftig.

FĂŒr die meisten SehenswĂŒrdigkeiten muss man Eintritt bezahlen. Zwischen £7 – £15 muss man schon rechnen.

Ich hoffe, meine Kurzzusammenfassung unseres Roadtrips kann ein bisschen weiterhelfen, falls ihr auch mal eine Reise nach Schottland plant. Es ist echt am besten das Land mit dem Auto zu erkunden. Das Schienennetz ist nicht so gut ausgebaut. Busreisen gibt es auch schöne, aber da ist man ziemlich angebunden mit den einzelnen Orten.

Auf meinem Instagram-Account gibt es einige schöne Bilder zu sehen.


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Schottland,